Züchten heisst, mit Hilfe bestimmter Verpaarungen die Qualität einer Rasse zu erhalten und möglichst zu verbessern. Der Züchter muss versuchen , dass die Welpen, die er grosszieht und später abgibt, "besser" sind als die Eltern.

Jeder Züchter hat seine eigene Zuchtvorlieben und Vorstellungen wie seine Tiere aussehen sollten. Diese sind von Kollegen zu akzeptieren.    Denn - "Züchten"  - ist individuelles Umgehen mit einem oder mehreren Tieren und weder das Handhaben einer Sache noch ein Gegenstand der bei Feindseligkeiten und Neid untereinander zum Einsatz kommen sollte. 

Das ist leichter gesagt als getan!

Die Nachfrage an Jungtieren einer bestimmten Rasse ist zeitweilig sehr stark. Das hängt von den "Moderichtungen " der jeweiligen Zeit ab, von der Beliebtheit einer Rasse. Ist die Nachfrage gerade gross, so besteht auch eine gewisse Versuchung, möglichst viele Welpen zu produzieren. Man berücksichtigt dann nicht mehr so sehr die Qualität eines Hundes sondern vielmehr die Quantität, und so entsteht aus einer Zucht eine reine Vermehrung der Rasse, die ihr grundsätzlich zum Nachteil gereicht.Das ist nicht die Absicht von bully-wf.de. 

                                                                                            Unsere Hunde dürfen Hund sein, verfügen über ausreichende Größen, die dem Standart entsprechen, wiegen um 14 KG und haben genügend Nase um athmen zu können.

Wer hier andere Vorstellungen hat sollte sich einem anderen Zwinger zuwenden.   - Danke   -

Wie sind Erfolge in der Zucht zu erreichen?  Im allgemeinen versucht man, durch die Zuchtauswahl, die Selektion, weiterzukommen. Das heisst, das Beste auszusuchen und damit zu züchten.

Es ist selbstverständlich, dass wir eine Reinzucht betreiben, dass wir also nur Tiere der selben Rasse miteinander paaren.



In der Hundezucht hat sich allgemein die Linienzucht eingebürgert. Man versteht darunter die Zurückführung der Vorfahren mänlicher und weiblicher Zuchttiere in mänlicher oder weiblicher Abstammung bis zu einem Stammtier, dem Linienbegründer. Als Züchter ist man gut beraten, wenn man sich eine Mutterlinie aufbaut. Eine Tochter der Stammutter wird zur Weiterzucht behalten und durch jeweils eine ihrer Töchter abgelöst.

Unter Inzucht verstehen wir die Paarungen von Tieren, die näher miteinander verwandt sind, als der Durchschnitt der Population. Inzucht beeinflusst Hunderassen positiv und negativ. Durch die Inzucht in unterschiedlichem Grad werden bestimmte Anlagen erbrein und somit gefestigt. Nachteilig wirkt sich die Inzuchtdepression aus,die schnelle Festigung unerwünschter Merkmale.Vitalitätsminderung kann eintreten, unerwünschte Merkmale werden zutage gefördert, schädliche Gene sind oft rezessiv, werden als unerkannt weitervererbt.

Mit Inzestzucht bezeichnet man die im Tierreich gar nicht so seltene Selbst-Befruchtung schärfste Form der Inzucht. Hier treten alle Vor- und Nachteile der Inzucht in potenzierter Form auf. Folgende Nachteile ergeben sich: Fruchtbarkeit - reduziert, häufiges   "Leerbleiben"   Samen - Qualität und Menge reduziert ,  Verstärkte Embriosterblichkeit, Reduzierte Wurfgröße, Vermehrte Todgeburten, Erhöhte  Welpensterblichkeit, Häufige Anomalien, Geringe Wachstumsrate , Geringe Größe


http://www.hunde.com/magazin/m963901a.html

http://www.hunde.com/schule/Zuchtvor.html

http://www.uni-hohenheim.de/i3ve/00217110/00685841.htm



http://www.tierschutz-notfaelle.de/information/hund/dysplasie.htm

Die HD ist eine angeborene Fehlbildung eines oder beider Hüftgelenke. Sie kann sowohlzur Abflachung und Veränderung der Gelenkpfanne, als auch zur Verformung des normalerweise kugelförmigen Gelenkkopfes sowie abnormer Gelenkweite führen. Da die Hüftgelenkpfanne und Oberschenkelkopf sich nicht mehr passgenau gegenüberstehen wie bei einem gesunden Hund und auch nur noch teilweise aufeinander haften, kommt es zur punktuellen Überbelastung des Gelenkknorpels. Dies führt zur allmählichen Degeneration von Knorpel und Knochen, Knorpelablösungen und hierbei zu Schmerzen und Lahmheit.


http://www.humangenetik-bochum.de/leistungsspektrum/molgen/pra.htm

Die Krankheit, ein fortschreitender Netzhautschwund, beginnt vornehmlich im jungen Alter mit Nachtblindheit und endet mit völliger Erblindung. Familiär gehäuft kommt PDA mit unterschiedlicher Symtomatik bei fast allen Hunderassen vor. Der Erbgang ist von einem nicht geschlechtsgebundenem rezessiven Gen abhängig. In betroffenen Familien sind züchterische Maßnahmen erforderlich.


http://basenji-klub.de/healt/genetik.htm

Die Definition lautet: Erbliches Pigmentmangelsyndrom, das sich bei Homozygotie des Merle-Faktors ("Weißtiger") herausbildet. Die Merlezeichnung, eine aus zwei Farbtönen der gleichen Grundfarbe, z.B. Schwarz und Blaugrau oder Leberfarben und Hellrot, bestehende unregelmäßige Sprenkelung, wird durch das dominante Gen (M) bedingt.Werden zwei merlefarbene Tiere verpaart, dann ist ein Teil der Nachkommen weiß und zeigt gleichzeitig in den meisten Fällen volligen Pigmentverlust sowie neben der erwünschten Harlekin- Sprenkelung Augendefekte, Ohrdefekte und Reproduktionsstörungen.


http://www.leveste.de/dalmaweb/epilepsie1.htm

Dies ist eine Anfallskrankheit, in der man primäre,d.h. genetisch bedingte und mit züchterischen Konsequenzen verbundene Epilepsie, und sekundäre, durch organische Hirnveränderungen oder andere Organ-oder Stoffwechselstörungen hervorgerufene Epilepsie unterscheidet. Außerdem kann man noch trennen in teilweise Epilepsie, die durch plötzlich auftretendes abnormes Verhalten wie zielloses Davonrennen, Angstzustände u.a. gekennzeichnet ist und in vollständige Epilepsie, die damit beginnt, dass das Tier steif auf die Seite fällt, das Bewusstsein verliert, heftige zuckende Krämpfe vor allem an  Gliedmaßen- und Kopfmuskulatur aufweist.


http://www.bk-muenchen.de/werner.htm

Hierbei beobachtet man das Zurückbleiben eines oder beider Hoden in der Bauchhöhle oder im Leistenkanal. Betroffen sind alle Rassen, wobei es zu einer gesteigerten Libido bei verminderter Fruchtbarkeit kommen kann Tumorbildung ist nicht auszuschließen.


http://www.hunde.com/forum/d194259.html

Das ist eine ein- oder beidseitige Verlagerung der Kniescheibe nach innen oder außen, die gehäuft bei Zwerg- oder Kleinrassen vorkommt. Wir unterscheiden die habituelle und die stationäre Kniescheibenluxation.


http://www.drc.de/gesund/ocd.html

Dies bedeutet eine Erkrankung des Gelenkknorpels mit Abtrennung und Freisetzung von Knorpelfragmenten innerhalb eines Gelenkes, die bei fast allen Rassen- insbesondere mittel - bis übergroßen - meist im Schulter-,Knie- oder Ellenbogengelenk vorkommt.


http://www.sofawolf.de/anatom/schaedel.htm

Hierbei hat man bei fast allen Rassen, unabhängig ob lang- und kurzkiefrige, vorkommendes Fehlen der vorderen Backenzähne wegen Fehlens der Zahnanlage, besonders typisch für Nackthunde. Das Fehlen von P1 und M3 betreffend wurde die These aufgestellt, dass es sich hier um einen stammesgeschichtlichen Reproduktionsprozess im Rahmen der Deomestikation des Wolfs handelt, in dem auf diese Zähne verzichtet wird, um die funktionellen Aufgaben der Fang - und Reißzähne besser erfüllen zu können.



1. Ermittlung aller erkrankter Tiere

Am Beispiel der HD bedeutet das, alle Tiere zu röntgen und die mit positivem Befund - unabhängig vom Schweregrad - zu erfassen. Die Erkrankung ist der sichtbare Beweis für das Vorhandensein der Defektgene.

2. Zuchtverbot für alle erkrankten Tiere


1. Zuchtverwendung phänotypisch freier Eltern

2. Ermittlung aller erkrankten Nachkommen

Wiederum bei HD würde der erste Schritt darin bestehen, alle Nachkommen zu röntgen und die mit positivem Befund - unabhängig vom Schweregrad - zu erfassen.

3. Weitere Zuchtverwendung ausschließlich für Eltern ohne HD erkrankte Nachkommen.

4. Zuchtverbot für Elterntiere, deren Nachkommen erkrankt sind.


Der Zuchtwert ist ein geschätzter Zahlenwert. Erbeschreibt, welche Wirkung die Gene des Tieres auf ein definiertes Merkmal haben, wenn diese Gene unter normalen Umweltbedingungen mit den Genen der restlichen Population kombiniert werden. Er dokumentiert günstige oder ungünstige Gene für ein definiertes Merkmal und zeigt, ob die Gene verstärkend oder abschwächend in diesem Merkmal wirken.