http://www.hundewelpen.de/hunde/archives/000348.html

http://www.hunde.com/schule/Erziehg.html

http://forum.yellopet.de/hundeforum-9.htm



Belohnen Sie Ihren Hund möglichst immer, wenn er folgsam war, etwa mit einem Leckerli, Streicheleinheiten und Lob.

Wenn Ihr Hund etwas Verbotenes im Sinn hat, lenken Sie ihn mit einem Geräusch ab.

"Bestrafen" Sie den Hund nur in dem Augenblick, in dem er ein Fehlverhalten zeigt.Später hat er den Bezug zu seiner "Tat" verloren und wird mit Unverständnis reagieren.

Die Zurechtweisung soll eine unangenehme Überraschung für den Hund sein, sollte ihn jedoch nicht ängstigen.

Ignorieren und Abweisen sind bei Fehlverhalten sehr erfolgreiche Korrekturmethoden.

Setzen Sie den Hund nach der Zurechtweisung möglichst wieder der Ursprungssituation aus und belohnen Sie ihn sofort, wenn er sich diesmal korrekt verhält.

Schreien Sie den Hund nie hysterisch an, wenn er ein Kommando nicht befolgt, sondern vermitteln Sie ihm sein Fehlverhalten mit ruhiger, möglichst tiefer, konsequenter Stimme.

Schlagen Sie den Hund nicht! Solche Methoden machen das Vertrauensverhältnis zwischen ihnen und Ihrem Hund zunichte.

Entziehen Sie Ihrem Hund zur Bestrafung niemals sein Futter oder Wasser.



Gehe nie zu einem fremden Hund und berühre ihn nicht , wenn Du allein mit ihm bist.

Laufe nie (auch nicht mit Rollschuhen u.a.) vor einem Hund fort, sondern bleibe stehen, ohne Abwehr- und Drohgebährden zu machen, wenn er Dir nachläuft.

Wenn sich Dir ein Hund nähert und Du willst das nicht, sage zu ihm (oder schrei ihn an):"Weg mit Dir, pfui, pfui, pfui!" Schlage nicht nach ihm.

Willst Du mit einem Hund spielen, dann rufe ihn und lass ihn zu Dir kommen, nicht in umgekehrter Reihenfolge!

Bevor Du einen Hund streichelst, reiche ihm zur "Schnüffelbegrüßung" die Handfläche einer Deiner Hände.

Lass Dich von einem Hund nur beschnuppern, aber nicht ablecken und abbusserln und fass ihm nicht in die Schnauze.

Pack keinem Hund am Nackenfell, wenn Du ihn hochnehmen möchtest, sondern greife mit Deiner linken Hand zwischen den Vorderbeinen durch zur Unterseite der Brust und mit Deiner rechten Hand unter den Hundebauch.

Sei nie grob zu Hunden, reize und quäle sie nicht.

Störe schlafende, dösende und fressende Hunde nicht und gehe nicht hinter ihrem Rücken vorbei.

Nimm Hunden während sie fressen , nicht das Futter fort und auch nicht das Spielzeug, mit dem sie gerade spielen.

Wenn Du einen eigenen Hund hast, sorge für ihn und lerne Verantwortung zu tragen und Dich zu beherrschen!

Denke daran, dass ein Hund kein Spielzeug ist, das Du nach Lust und Laune stundenlang beanspruchen oder vernachlässigen kannst.


Für ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Hund ist Verständnis für das Wesen des Hundes sehr wichtig. Hunde "gehorchen" bestimmten angeborenen Verhaltensgesetzen, ihr Verhalten ist nicht nach unseren Werturteilen einzuordnen.Oft werden in der Erzeihung und Haltung unbewusste Fehler gemacht, die zu einem Fehlverhalten führen, dass dann fälschlicher Weise auf den Hund zurückgeführt wird. Dabei ist der Hund nur seinem natürlichen Instinkt gefolgt. Nicht er, sondern der Mensch hat einen Fehler begangen.

Der erste Schritt: Hundeerziehung basiert vor allem auf der richtigen Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Dazu müssen Sie lernen, sich auf die Denkweise Ihres Hundes und seine natürlichen Instinkte einzulassen.

Bitte bedenken Sie: Die Worte Nein und Fein kann ein Hund nicht unterscheiden. Suchen Sie für eins der beiden Worte ein Ersatzwort!

Der Hund hört nur wenn er will? - Nein!

Weitere wichtige Voraussetzungen für eine verhaltensgerechte Erzeihung sind Kenntnisse über das Lernverhalten des Hundes. Sicherlich kennen Sie die Aussage vieler verzweifelter Hundehalter: "Mein Hund hört nur wenn er will." Genau dies ist eine wichtige Grundlage für die erfolgreiche Erziehung: Es kommt darauf an, den Hund dazu zu bringen das er will. Lernen und Handeln braucht Motivation. Diese zu erzeugen, ist die Hauptaufgabe einer artgerechten, gewaltfreien Hundeerziehung.


Kommandos geben: Wenn wir erwarten, dass unser Hund Kommandos ausführen soll, dann müssen wir uns ihm auch hundegerecht mitteilen. Von langen Sätzen oder gar Fragen wie z.B." Habe ich dir nicht gesagt du sollst stehen bleiben?" sollten Sie absehen. Geben Sie ihrem Hund die reelle Chance, ihr Kommando zu verstehen, indem Sie nur ein Wort für immer die gleiche Sache verwenden.Wollen Sie Ihren Kommandos Nachdruck verleihen, nützt es nichts, laut zu schreien. Hunde hören sehr gut und empfinden lautes Schreien als unangenehm oder gar als Strafe. Da wir unseren Hund aber nicht im Vorweg bestrafen wollen sollten wir unsere Kommandos leise, freundlich aber bestimmt und in einem Wort geben. Verbinden Sie die Kommandos mit einem Handzeichen, so werden Sie auch einen Kommandoerfolg haben wenn Ihr Hund weiter entfernt ist. Gewöhnen Sie ihren Hund daran alle Hörzeichen nur ein einziges Mal auszusprechen. Ignoriert diese der Hund müssen Sie dofort reagieren. Keinesfalls darf der Hund lernen, das Sie alles dreimal sagen bevor es durchgesetzt wird.Andernfalls würden Sie ihm das Gefühl geben, dass Sie die Kommandos nicht ernst meinen.

Die wichtigsten Kommandos müssen immer wiederholt und geübt werden.

Die Anzahl der wichtigen Kommandos sollte 7 - 10 nicht überschreiten, da die Merkleistung des hundes möglicher Weise begrenzt ist.



Reagiert der Hund auf Ihre Kommandos muss er gelobt werden. Dazu benötigen Sie nicht immer ein Leckerli, ein Klopfen oder Streicheln mit positiver Ansprache tut es auch.

Der Hund läuft weg und Sie müssen Ihren Hund suchen. Nach einer kleinen Weile finden Sie ihren Hund um die nächste Straßenecke herum wieder. Sie rufen ihn und der Hund folgt. Strafen Sie Ihren Hund nicht für das Weglaufen sondern belohnen Sie Ihren Hund für das folgsame Erscheinen auf Zuruf und machen Sie sich Gedanken darüber was Sie falsch gemacht haben das der Hund weggelaugfen ist.

Hunde lernen schneller und leichter durch Belohung als durch Strafe. Gelobt wird immer direkt im Anschluss an eine erfolgreich absolvierte Übung. Auch beim Loben ist es wichtig die Stimme entsprechend einzusetzen. Loben Sie immer mit hoher motivierender Stimme


Eine Hündin verwendet bei der Erzeihung ihrer Welpen keine Bestrafung im eigentlichen Sinne, sondern sie weist ihre Jungen zurecht. Würden Sie ihrem Hund abends das Futter verwehren, weil er mittags gebettelt aht, wäre das eine sinnlose Bestrafung, denn er würde daraus nichts lernnen.

Die Zurechtweisung sollte immer eine unangenehme Überraschung für den Hund sein und sofort erfolgen, wenn das Fehlverhalten erfolt ist. Die Schnelligkeit Ihrer Reaktion ist entscheidend, denn es ist wichtig, dass die Strafe mit dem Fehlverhalten und nur mit diesem in Zusammenhang gebracht wird. Eine verbale Zurechtweisung sollte fast immer ausreichend sein. Ihre Stimme sollte einen tiefen Ton annehmen. Kurze Kommandos reichen.

In seltenen Fällen kann eine handgreifliche Zurechtweisung verwendet werden.Fassen Sie ihrem Hund mit leichtem Druck von oben über die Schnauze und drehen Sie ihn auf den Rücken. Suche Sie dabei direkten Augenkontakt zu ihrem Hund.

Nach einer Zurechtweisung benötigt der Hund eine Ruhephase, in der er sein Gleichgewichgt wieder herstellen kann. Der Hundehalter sollte sich in dieser Zeit genügend passiv gegenüber seinem Hund verhalten.

Anschließend ist eine Versöhung sehr wichtig für das Sozialverhalten.




1. Den Bully nicht mit den gleichen Dingen füttern, die man gerade selbs isst bzw.gerade gegessen hat!

2. Wird der Bully zur gleichen Zeit gefüttert, zu der die Familie isst, so sollte der Bully erst gefüttert werden, nachdem man selbst gegessen hat !

Erklärung: Ranghöhere fressen zuerst und geben normalerweise nicht freiwillig ab.

3. Lassen Sie den Bully nicht im Bett schlafen !

4. Stellen oder setzen Sie sich gelegentlich ins "Bett" des Hundes. Den Bully nur auf Ihre Aufforderung auf den Schoß oder auf das Sofa lassen.

Erklärung: Nur Ranghöhere haben das Recht sich überall auf zu halten. Ihre Lieblingsplätze sind für Rangniedrigere tabu !

5. Den Bully täglich bürsten, in den Fang oder in Ohren sehen etc., auch wenn dies zur Körperpflege nicht unbedingt nötig ist.

6. Beachtung und Zuwendung sind für den Bully sehr wichtig. Achten Sie darauf, dass Aufforderungen zum Schmusen und Spielen überwiegend von Ihnen ausgehen. Zeigt Ihr Bully unerwünschtes Verhalten, wenden Sie sich von ihm für kurze Zeit (1-2 Minuten ) ab.

Erklärung: Wer sich jederzeit in den Mittelpunkt des Interesses rücken kann, steht in der Rangordnung ganz oben !

7. Den Bully im Spiel nicht beißen lassen! "Jammern" Sie laut und sagen Sie ruhig aber bestimmt:  "Nein " oder "Pfui" und brechen Sie das Spiel sofort ab.

8. Spielen Sie oft mit dem Bully mit seinem Spielzeug, aber behalten Sie das Spielzeug am Ende und gewinnen Sie so.

Erklärung: Ranghöhere sind schneller, klüger und auch stärker, deshalb gewinnen sie im Spiel.

9. Sorgen Sie dafür, dass der Hund Ihnen an Türdurchgängen immer den Vortritt lässt!

10. Nie über den Hund steigen bzw um ihn herumgehen, wenn er im Weg liegt, sondern ihn immer zur Seite gehen lassen!

Erklärung: Rangniedere machen Ranghöheren Platz!

11. Wechseln Sie beim Spatzierengehen öfter ohne Vorwarnung die Richtung!

Erklärung: Wenn Sie hinter Ihrem Hund herlaufen, wird er automatisch zum "Leittier"!